Rezensionen von Film und Buch

Eine wichtige und ungemein anregende Bereicherung (…) Angesichts des offensichtlichen Scheiterns eines ungehemmten, sich auf pure Rationalität berufenden Fortschrittsglaubens scheinen Interventionen wie die von Sünner mehr als angebracht. Berliner Zeitung

Sünners Film fordert uns auf, uns selbst und die Welt mit neuen, offenen Augen wahrzunehmen. Denn so, wie wir die Dinge sehen, handeln wir auch. LOGON

Der Film weist auch auf die verfemte Seite des animistischen Denkens in Europa, sodass gewissermaßen eine Geschichte der unterdrückten wilden Grundlage „reiner Vernunft“ vors Auge tritt. INFO 3

Erstaunlich, welche Anschaulichkeit Kultobjekte, Masken, Rituale und ethnographisches Filmmaterial aus Amerika, Afrika, Asien und der Südsee bekommen, die hier zu sehen sind …ein bisschen wilder Denken kann nicht schaden. H.H. Prinzler, ehem. Direktor des Filmmuseums Berlin

Die Stärke der Darstellungen liegt darin, einmal die ganze zeitliche und geographische Spannweite andersgearteten, bildhaften Denkens aufzuzeigen (…) eine hochwillkommene, dringend zu empfehlende Anregungen für den Umgang mit Erkenntnisfragen! (…) Die Schilderungen und Filmaufnahmen hiesiger alter Kultstätten sowie die Aufschlüsselung von Hildegards »Grünkraft« gehören zu den besonders reichen und schönen Kapiteln von Film und Buch. DIE DREI

Sünner zeigt auf hervorragendste Weise, dass die Welt auch 2020 einem enormen Wandel unterliegt und dass sich das wilde Denken auch bei neuen Themen wie der Energiewende oder dem westlichen Überkonsum meldet. filmrezensionen.de


Faszinierende Bilder von Sünner’s Forschungsreisen öffnen den Horizont für eine Welt von Sagen, Geistwesen, magischen Zeremonien, wo Trancereisen und Traumdeutungen eine wichtige Rolle spielen. Der Mythos des "Wilden Denkens" wird auf wunderbare Weise lebendig. Roland Ropers

In ruhigen Einstellungen erkundet Sünner zunächst schamanische Traditionen aus Afrika, Asien und Südamerika, um sich dann europäischen naturmystischen Strömungen – vom walisischen Barden Taliesin über Hildegard von Bingen bis zu Annette von Droste-Hülshoff und Goethe – zuzuwenden, die der mehr-als-menschlichen Welt durch poetische Sprachschöpfung ihre Stimme liehen. OYA

Beim Zuschauen wird das wilde Denken geweckt. Man bleibt mit den Bildern zurück, selbst aufgerufen, diese ins eigene Leben zu integrieren und sich so als rationaler Mensch zu vervollständigen. evolve

Interview mit Rüdiger Sünner über das "Wilde Denken" mit der Journalistin
Angela Elis

 
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