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Bereits
auf steinzeitlichen Felsbildern Nordskandinaviens kommen Szenen aus der
Rentierjagd
vor, weshalb einige Forscher annehmen, dass die Samen diese Gegend seit
sehr langer Zeit bewohnen. Bis heute üben sie die Rentierzucht aus,
allerdings auch manchmal mit modernen Mitteln wie Schneeschlitten und Helikopter.
Trotzdem verbringen sie einigemale im Jahr Zeit mit ihren Herden in der
Tundra, etwa wenn die Kälber markiert oder kranke Tiere getötet
werden müssen. Zuweilen wird dabei auch im Zelt übernachtet, dessen
Indianerromantik sich jedoch in Grenzen hält. Ein kleiner Fernseher
ist schon immer mit dabei, auch wenn vielleicht der eine oder andere Hirt
noch das "Joiken" beherrscht
und damit Gefühle von Freude oder Einsamkeit ausdrückt. |