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Goldsworthy hat eine sympathische und unprätentiöse Art, über
seine "Forschungen" zu sprechen. Ihn interessiert das "Dahinter",
die formbildenden Kräfte jenseits der äusseren Fassade, aber
er braucht das Visuelle, um sie in Andeutungen ein Stück greifbarer
zu machen. Wachstum, Veränderung, Metamorphose, Variation geschehen
überall um einen herum, aber in stillen, manchmal extrem langen Intervallen,
die kaum auffallen. Aber der Stein, so Goldsworthy angesichts eines Felsmassivs,
war einmal Feuer und Bewegung: Er formt aus zerstampftem Stein eine Farbkugel,
wirft sie ins Wasser und eine rote Explosion ereignet sich unter der Oberfläche.
Kleine Lehrstücke eines europäischen Zen-Schülers oder
modernen Druiden.
www.pifflmedien.de
http://www.hainesgallery.com/AG.work.html
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