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Die Wand ist keine Wand, sondern die Gesellschaft der Ahnen. Die
Wand ist eine Versammlung von Individuen, wie der Nahblick schnell beweist;
denn die unregelmäßige Bruchkante der Steine ist nur selten
geglättet und lieber mit kleineren Steinen ausgeglichen, was vom
großen Respekt ihnen gegenüber zeugt. Und diese Menhire umstehen
nach innen apsidial das vor ihren Augen sich zutragende Geschehen, das
wir nicht kennen. Ebensowenig kennen wir das äußere Geschehen,
das vielleicht noch viel wichtiger war als das innenräumliche.
Zum Außenraum hin deuten die Tempel einen weiten Kreis an, der ihrem
Eingang vorgelagert ist. Die Art und Weise, in der sie ihren Vorplatz
andeuten, ist höchst bemerkenswert und unterstützt die Auffassung,
daß die Großsteine mehr als bloß Wände sind. Ausgehend
vom gewaltigen Schwellstein zweigen nach links und rechts eine Reihe aufrecht
stehender Steine ab und bilden konkav das Segment eines Kreisbogens.
Was geschah auf diesem Platz? Fand hier das Eigentliche oder nur seine
Vor- und Nachbereitung statt? Gehen wir davon aus, der Tempel selber simulierte
die Form der Grabstätten, so würden seine Funktionen die Vorbereitung
zum Begräbnis betroffen haben, als die Stätte, an dem ein Skelett
zerlegt worden wäre, nachdem der Leichnam für Wochen über
dem Vorplatz auf Gerüsten gelegen hatten zur Dekarnierung? Eine vage
Spekulation und wenig aufschlußreich für die Differenzierung
im Inneren der Tempel.
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