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Niederschlag finden solche Anregungen etwa in Goethes "Erster Walpurgisnacht"
von 1799. Dort gibt es ein Zwiegespräch zwischen einem "Druiden"
und einem "christlichen Wächter", bei dem klar ist, auf welcher
Seite der Dichter steht: |
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Druide: "Es
lacht der Mai, |
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Druide: |
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Vergleicht
man den ersten Gesang des Druiden mit dem "Mailied, einem späteren
Gedicht von Goethe, so findet man stimmungsmässige Parallelen. Gemeinsam
ist beiden ein intensives Lobpreisen des Frühlings und der mit seinem
Erscheinen verbundenen Freuden - ein "heidnischer" Unterton,
wie ihn viele Maigedichte und Volkslieder noch bewahrt haben:
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"Wie
herrlich leuchtet Es
dringen Blüten Und
Freud und Wonne |
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| Brocken | Walpurgisnacht 2 |