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Atalante 2 |
"Wir
schauten hinauf zu dem einzigen Stern, der die Straßenbeleuchtung
überstrahlte, und ich fragte Tyler, wogegen er gekämpft hatte.
Gegen seinen Vater, sagte Tyler. Vielleicht brauchen wir keinen Vater,
um uns zu vollenden ... Tyler hat seinen Vater nie gekannt. Vielleicht
ist Selbstzerstörung die Antwort ... Ich selbst habe meinen Vater
sechs Jahre lang gekannt, aber ich kann mich an nichts erinnern. Mein
Dad fängt ungefähr alle sechs Jahre in einer neuen Stadt eine
neue Familie an. Das hat nicht viel mit Familie zu tun, es ist eher so,
als wenn er eine Franchise-Firma aufbaute. Was du im Fight Club triffst,
ist eine Generation von Männern, die von Frauen aufgezogen wurde."
(FC, S.59 und 54f) Was im "Fight Club gesucht und gefunden wird, ist eine bislang fehlende Erfahrung, deren Abwesenheit offenbar etwas mit einer solcher Verdunklung des Vaters zu tun hat. Das Erlebnis des Kampfes füllt diese Leerstelle. Es wird zum Medium der inneren Wahrnehmung eines bislang innerlich nicht Wahrgenommenen. Immer mehr Söhne dunkler Väter werden davon magisch angezogen und treffen sich im "Fight Club". So etwa der Junge, der wenig erfolgreich im Kopierladen nebenan jobbt: "Für zehn Minuten war dieser Junge ein Gott, als er einem Kontakter, der zweimal so groß war, wie er selbst, einen Tritt verpasste, dass ihm die Luft wegblieb." (FC, S. 53) ![]() |