"Kennen Sie `Fight Club´?"
Dunkle Väter - Chaossöhne

Chaossohn am Meer:
Epiphanie des "puer aeternus"

Panik der Väter:
Die Rückkehr Pans

Gegen eine kalte Sonne:
Kampfekstase im "Fight Club"

Vaterlose Berserker:
Geburt nicht zu Ende Geborener

Weltraumaffen:
Anarcho-Sklaven der Geschichte

"Orale Flipper":
Der faschistische Bruch

Rettung aus der Masse:
Ewige Ganzheit im Phallus der Höhen

Schatten des Kreuzes:
Die Geburt der "Schwarzen Sonne"

Pole der Gewalt:
"Fight Club" und "Triumph des Willens"

Der molekulare Mann:
Gegen die Angst zu wünschen


Atalante 2

  Chaossohn am Meer:
Epiph
anie des "puer aeternus"

Alles beginnt am Meer, dem Urbild schlechthin für das Chaotische, Unbewusste, Verschlingende, aus dem aber auch alles Leben kommt. Der "Fight Club" - Erzähler liegt dort an einem Strand und schläft. Sein Alltag ist der eines Koordinators für Rückruffragen in einer Autofirma, ein Rädchen im Getriebe, ständig mit dem Flugzeug unterwegs. Nun schläft er an einem Nacktbadestrand und erwacht in einen Traum. Er begegnet Tyler, träumt sich sein alter ego.


                                         

                               
"Es war schon sehr spät im Sommer, und ich schlief. Tyler war nackt und verschwitzt, voller Sand und das Haar hing ihm nass und strähnig ins Gesicht. Tyler war schon sehr lange da gewesen, bevor wir uns trafen. Tyler zog Treibholzstämme aus der Brandung und schleifte sie den Strand hinauf. Er hatte bereits einen Halbkreis aus Baumstämmen so in den nassen Sand gepflanzt, dass sie ein paar Zentimeter auseinanderstanden und ihm bis Augenhöhe reichten. Es waren vier Stämme, und als ich aufwachte, beobachtete ich, wie Tyler einen fünften auf den Strand zog. Tyler grub ein Loch unter ein Ende des Baumstamms, dann hob er das andere Ende an, bis der Stamm in das Loch glitt und leicht geneigt dastand." (Fight Club, S.32)