"OSTARA"
(keltisch: EASTRE) ist wahrscheinlich der Name einer vorchristlichen Frühlingsgöttin, die das Ende des Winters und das aufsteigende Licht verkörperte.
Vermutlich sind die Namen "Ostern" und "Easter" davon abgeleitet. Im Althochdeutschen finden sich Bezeichnungen wie "Ostarmanoth" oder "Ostar".

Der noch bis ins 20. Jahrhundert in ländlichen Gegenden gefeierte Brauch des Osterfeuers ist nicht bis in vorchristliche Zeit zurückzuverfolgen, aber man nimmt an, dass er - wie auch die Ostereier als Fruchtbarkeitssymbole - heidnischen Ursprungs ist. Feuerkulte haben nichts besonders Christliches an sich, da sie auf die Verehrung der Sonnenkraft hinauslaufen. Das Christentum aber untersagte von Anfang an die Vergöttlichung von Naturelementen.